Das Ende eines langen Leidensweges
Die 1997 geborene Rottweilerhündin kam im Herbst 2001 mit gravierenden Hüftschmerzen in unsere Ordination. Das HD-Röntgen zeigte links eine schlimmere Dysplasie als rechts.
Die Hündin bekam bereits längere Zeit knorpelaufbauende Futterzusätze. Eine alternative Schmerzbehandlung in Form von Goldimplantaten an diversen Körperstellen wurde im Frühjahr 2002 durchgeführt.

Unglücklicherweise erlitt die Hündin im Juni 2002 einen Kreuzbandriß am linken Knie, wurde in unserer Klinik operiert und anschließend mit entzündungshemmenden Medikamenten sowie Kniegelenksinfiltrationen behandelt.

Ab dem Sommer 2003 traten regelmäßig Probleme mit dem linken Ellbogen auf.
Bis zum Herbst 2004 traten auch vermehrt Probleme in der rechten Hüfte auf. Da es immer öfter zu Schmerzschüben kam, wollten wir eine regelmäßige und dauerhafte Anwendung einer konservativen Schmerztherapie mit Schmerzmitteln bzw. Antirheumatika vermeiden, da es sonst zu starken Nebenwirkungen gekommen wäre. Um diese Nebenwirkungen zu verhindern, suchten wir nach einer alternativen Behandlungsform, die wir dann in Form einer Neuraltherapie fanden.
Wir begannen im Herbst 2004 die Hündin mit dieser Alternativtherapie in regelmäßigen Abständen (1-2 Wochen) zu behandeln.

Seit Therapiebeginn trat eine extreme Besserung der Bewegungsfreude (Hund springt regelrecht durchs Haus und will spielen, bzw. läuft besonders zügig beim Spazierengehen) ein, auch die Beschwerden beim Aufstehen nach längerem Liegen waren verschwunden.
Zur Zeit bekommt die Hündin bei geringen Anzeichen von Beschwerden eine weitere Neuraltherapie, die dann auch nach einigen Stunden bereits wirkt. Eine zusätzliche Medikamentengabe ist derzeit nicht notwendig. Die Hündin ist durch die regelmäßige Neuraltherapie schmerzfrei geworden und hat auch im fortgeschrittenen Alter stark an Lebensqualität gewonnen.

Dr. Wolfgang Schramel
Tierklinik Quehenberger
Februar 2005

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